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Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH
+43 2172 27 600
birgit.priklopil@priklopil.co.at

Archives for News

Digitale Kanzlei

Als Steuerberater muss man sich der digitalen Zukunft stellen, denn die Entwicklung in der Buchhaltung ist vorgezeichnet. In Zukunft wird nicht mehr der Buchhalter die vom Mandanten in ausgedruckter Form übergebenen Belege und Bankdaten in die EDV eingeben, sondern der Mandant selbst wird seine Belege scannen. Über Schnittstellen werden die digitalen Daten anschließend in die Buchhaltungssoftware eingespielt und teilautomatisch verbucht.

Die Vorteile für den Klienten: Es gibt keine Belegtransporte mehr, Belege müssen nicht mehr gelocht, abgelegt oder in Ordnern gesucht werden. Die Daten sind digitalisiert und jederzeit per Klick abrufbar.

Der Mehrwert für den Klienten: Der Klient wird mit qualitativ hochwertigen Auswertungen aus der Buchhaltung versorgt, aus denen sie Entscheidungsgrundlagen für ihr Geschäft ableiten können.

Der Mehrwert für den Steuerberater: Für Steuerberater ergeben sich durch die Digitalisierung zuerst Veränderung und anschließend Verbesserungen – spätestens dann, wenn eine Vielzahl von Klienten für die digitale Buchführung gewonnen werden konnte. Es ergibt sich in Folge nicht nur eine Zeitersparnis, sondern auch eine Reduzierung der Fehleranfälligkeit. Insbesondere das Thema der unterschiedlichen Steuercodes in der Umsatzsteuer für innergemeinschaftliche Lieferungen oder Lieferungen in Österreich gilt es im Vorhin intensiv abzuklären.

Erste Schritte:

  • Mein Softwareanbierter RZL bietet eine riesige Auswahl an Tools für den Umstieg auf die digitale Kanzlei. Als ersten Schritt habe ich das Klientenportal installiert. In diesem können Daten und Auswertungen ortsunabhängig und für den Klienten kostenlos, jederzeit abgerufen werden. Gleichzeitig ist es dem Klienten auch möglich, mir Dokumente über diese Plattform zukommen zu lassen.
  • Desweiteren werden ab der Buchhaltung Jänner 2017 bei ersten Klienten die Bankbelege mittels Elba Rundrum automatisch in meine Buchhaltungssoftware eingelesen. Die Bankbewegungen werden mit Verbuchungsregeln hinterlegt und es soll somit das automatische Buchen dieses Belegkreises forciert werden.
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Handy-Signatur & Bürgerkarte

Was ist die Handy-Signatur?

Mit der Handy-Signatur können Sie einfach, schnell und kostenlos Ihre Identität im Internet nachweisen.

Beim Anmelden für Services oder als Unterschrift nutzen Sie die Handy-Signatur ganz ähnlich wie Ihre Anmeldung beim e-Banking. Alles was Sie dafür benötigen, ist ein empfangsbereites Mobiltelefon.

Die Aktivierung und die Nutzung der Handy-Signatur sind kostenlos.

 

Das kann die Handy-Signatur

Die Handy-Signatur ist Ihre rechtsgültige elektronische Unterschrift im Internet. Sie ist der handgeschriebenen Unterschrift gleichgestellt. Das Mobiltelefon ist auch Ihr virtueller Ausweis, mit dem Sie Dokumente oder Rechnungen digital unterschreiben können.

Aktivierung und Verwendung der Handy-Signatur sind vollkommen kostenlos. Sie erlaubt Ihnen einen komfortablen Einstieg in zahlreiche Internetdienste von Verwaltung und Wirtschaft, z.B.:

  • Online Amtswege, wie FinanzOnline, Versicherungsdatenabfrage, Neues Pensionskonto, Strafregisterauszug
  • Elektronisches Postamt: Sie bekommen (Behörden-)Post sicher elektronisch zugestellt.
  • PDF signieren
  • Datentresor
  • und vieles mehr…

 

Handy-Signatur & Bürgerkarte

Die Bürgerkartenfunktion ist in zwei Formen verfügbar:

  • Handy-Signatur: Zur Nutzung der Handy-Signatur ist ein empfangsbereites Mobiltelefon notwendig. Die Handy-Signatur funktioniert mit allen Mobiltelefonen und ist kostenlos.
  • Karte mit aktivierter Bürgerkartenfunktion: Sie können die Bürgerkartenfunktion beispielsweise auf Ihrer e-card aktivieren. Zur Verwendung einer Karte mit aktivierter Bürgerkartenfunktion benötigen Sie ein Kartenlesegerät.

Beide Formen der Bürgerkarte können als rechtsgültige Unterschrift im Internet verwendet werden, sie sind der handgeschriebenen Unterschrift gleichgestellt. Sowohl das Handy und die aktivierte e-card sind auch Ihr virtueller Ausweis, Sie können sie also im Web so verwenden, wie zum Beispiel Ihren Führerschein oder Ihren Reisepass. Sie können damit aber auch Dokumente oder Rechnungen digital signieren.

Unabhängig von der Form der Bürgerkarte bietet Ihnen diese zahlreiche Vorteile:

  • Kostenfreie Nutzung: Die Nutzung von Handy-Signatur und e-card als Bürgerkarte sind völlig kostenlos.
  • Zeitersparnis: Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können Amtswege rasch und einfach über das Internet erledigen
  • Hohe Sicherheit: Ausschließlich die korrekte Kombination der beiden Faktoren Wissen (PIN bzw. Passwort) und Besitz (e-card bzw. Handy) ermöglicht eine erfolgreiche Anmeldung (Login) an einem Service oder eine elektronische Unterschrift.
  • Datenschutz: Kryptographische Verfahren verhindern den zentralen Zugriff auf sensible Daten.
  • Komfort: E-Services von Verwaltung und Wirtschaft können mit der gleichen Methode genutzt werden, die unzähligen Benutzerkennungen sind damit Vergangenheit.

 

Aktivieren der Handy-Signatur

Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Handy-Signatur gratis zu aktivieren. Alle Möglichkeiten der Aktivierung sind im Folgenden angeführt.

  • Online-Aktivierung mit bestehender Bürgerkarte

    Voraussetzung: aktivierte Bürgerkarte (Handy-Signatur oder e-card als Bürgerkarte)
    Information: Dauert nur wenige Minuten
    Online-Aktivierung

  • Aktivierung über FinanzOnline

    Voraussetzung: FinanzOnline-Zugang
    Information: Einige Tage Wartezeit auf Bestätigungs-Brief
    FinanzOnline

  • Aktivierung über Postserver und BANKIDENT (derzeit bei Bank Austria)

    Voraussetzungen: Die Aktivierung der Handy-Signatur ist für Kundinnen und Kunden der Bank Austria kostenlos möglich, sofern diese über ein über BANKIDENT verifiziertes Postfach bei Postserver verfügen.
    Information: Identifizierung erfolgt über BANKIDENT bei Bank Austria.

  • Aktivierung mit Onlinebanking (z.B. via BriefButler.at)

    Voraussetzung: Online-Banking
    Einmalige Aktivierungsgebühr von 3,00 Euro
    Information: Identifizierung erfolgt über Online-Banking, einige Tage Wartezeit auf Bestätigungs-Brief
    BriefButler

  • Persönliche Aktivierung in einer der Registrierungsstellen oder Finanzämter in ganz Österreich

    Voraussetzung: Amtlichen Lichtbildausweis und Mobiltelefon mitbringen
    Information: Die Aktivierung wird von speziell ausgebildeten Mitarbeitern durchgeführt und ist in wenigen Minuten erledigt.
    Liste der akzeptierten Lichtbildausweise
    Liste der Registrierungsstellen
    Liste der Finanzämter

  • Persönliche Aktivierung für SchülerInnen und Bedienstete an Schulen

    Voraussetzungen: Mindestalter 14 Jahre, Wohnsitz in Österreich
    Antrag zur Aktivierung

  • Aktivierung über Post.at

    Voraussetzungen: Registriertes Benutzerkonto für das Web-Portal der Österreichischen Post AG
    Weitere Informationen zur Aktivierung

Quelle: www.buergerkarte.at
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Klienteninfo September 2016

Förderpaket für Start-up-Unternehmen

Die Bundesregierung hat ein Förderpaket für Start-up-Unternehmen beschlossen. Mit einem Fördervolumen von insgesamt € 185 Mio. sollen jungen Unternehmen die ersten drei Gründerjahre erleichtert und der Wirtschaftsstandort Österreich belebt werden.

Hier einige Maßnahmen dieses Förderpakets:

  • Fördermittel: Start-up-Unternehmen wie akademische Spin-offs werden im Rahmen eines Gründungs-Fellowships Fördermittel in Höhe von € 15 Mio. zur Verfügung gestellt. Außerdem werden der seit 2013 bestehende aws (Austria Wirtschaftsservice GmbH) Business Angel Fonds um insgesamt € 20 Mio. und die aws-Mittel für die Zuschüsse „PreSeed“ und „Seed“ um zusätzliche € 20 Mio. aufgestockt.
  • Mehr Schutz für geistiges Eigentum: Unternehmen erhalten für Leistungen der österreichischen Patentämter eine Gutschrift über € 10.000,00. Außerdem können Erfindungen bereits im Entwicklungsstadium beim Patentamt hinterlegt werden, auch wenn sie noch nicht die Voraussetzungen für ein Patent erfüllen. Dann genießt die Erfindung schon in der Entstehungsphase ein Jahr lang weltweiten Schutz.
  • Risikokapitalprämie: Investitionen in das Eigenkapital eines Start-up-Unternehmens mit einer Gesamtsumme von höchstens € 250.000,00 werden gefördert. Mit der „Risikokapitalprämie“ werden bis zu 20 % rückerstattet.
  • Unterstützung für Lohnnebenkosten: Um nicht nur der Wirtschaft, sondern auch dem Arbeitsmarkt neue Impulse zu geben, will die Regierung eine Summe von € 100 Mio. zur Verfügung stellen, um bei innovativen Start-up-Unternehmen für drei Mitarbeiter für die ersten drei Jahre Teile der Lohnnebenkosten zu übernehmen. Dieses neue Förderprogramm soll ab 1.1.2017 von der aws abgewickelt werden.
  • Online One-Stop-Shop Gründungsprozess: Die Unternehmensgründung soll entbürokratisiert werden. Gründer werden alle notwendigen Daten und Unterlagen für sämtliche Behörden über das „Unternehmensserviceportal“ (USP) online einbringen können.

Voraussetzungen für familienhafte Mitarbeit

Als „familienhafte Mitarbeit“ wird die Aushilfstätigkeit eines Familienmitglieds im Betrieb bezeichnet. Die Frage, ob ein Dienstverhältnis oder familienhafte Mitarbeit vorliegt, ist hauptsächlich für die Versicherungs- und damit Beitragspflicht bei der Gebietskrankenkasse von Bedeutung. Hilfe für die Abwägung, ob ein Dienstverhältnis oder familienhafte Mitarbeit gegeben ist, bietet ein Merkblatt von Sozialversicherung, Wirtschaftskammer und Finanzministerium, das kürzlich aktualisiert wurde.

  • Beurteilungskriterien: Die Einstufung erfolgt primär nach der getroffenen Vereinbarung und den tatsächlichen Gegebenheiten im Einzelfall. Eine Grundvoraussetzung für familienhafte Mitarbeit ist oft die Unentgeltlichkeit. Im Zweifel richtet sich die Vermutung hauptsächlich danach, welcher Angehörige mitarbeitet. Dafür bringt die jüngste Modifizierung des Merkblatts Neuerungen.
  • Ehegatten, eingetragene Partner, Lebensgefährten: Die familienhafte Mitarbeit gilt als Regelfall. Ein Dienstvertrag wird erst angenommen, wenn Vereinbarungen vorliegen, u. a. betreffend Entgelt, die einem Fremdvergleich standhalten.
  • Kinder: Es gilt das Gleiche, wenn das Kind einer vollversicherten Erwerbstätigkeit oder Ausbildung nachgeht (Ausnahme: Ab Vollendung des 17. Lebensjahrs müssen Kinder unter bestimmten Umständen nach ASVG versichert werden).
  • Eltern, Großeltern und Geschwister: Für sie gilt die Vermutung der familienhaften Mitarbeit nur, wenn die Hilfstätigkeit kurzfristig ausgeübt wird. Außerdem muss eine vollversicherte Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder Pension vorliegen.
  • weiter entfernte Verwandte: Im Zweifelsfall wird von einem Dienstverhältnis ausgegangen, da dieser Personenkreis mangels wechselseitiger Verpflichtungen aus dem Familienrecht Fremden nahekommt. Familienhafte Mitarbeit liegt nur vor, wenn die Mithilfe kurzfristig und unentgeltlich ist.

Hinweis: Für den Fall einer Kontrolle ist die Dokumentation der Bedingungen der Mithilfe ratsam. Gerade bei entfernten Verwandten sollte die Kurzfristigkeit und Unentgeltlichkeit schriftlich festgehalten werden. Diese Klassifizierung gilt für Verwandte von Einzelunternehmern und Gesellschaftern von Personengesellschaften. Bei Kapitalgesellschaften ist eine familienhafte Mitarbeit in der Regel ausgeschlossen.

Wie können Kinderbetreuungskosten steuerlich geltend gemacht werden?

Kinderbetreuungskosten (z. B. für Kindermädchen, Kindergarten oder Hort) können weder als Betriebsausgaben noch als Werbungskosten geltend gemacht werden. Die Ausgaben für eine Kinderbetreuung können aber als außergewöhnliche Belastungen ohne Selbstbehalt bis höchstens € 2.300,00 pro Kind und Kalenderjahr geltend gemacht werden. Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen:

  • Das Kind hat zu Beginn des Kalenderjahres das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet.
  • Es wurde für mehr als sechs Monate im Kalenderjahr der Kinderabsetzbetrag gewährt.
  • Das Kind hält sich ständig im Inland, in einem Mitgliedstaat der EU oder des EWR oder in der Schweiz auf.
  • Die Kosten müssen unmittelbar an eine Kinderbetreuungseinrichtung oder an eine pädagogisch qualifizierte Betreuungsperson gezahlt worden sein.

Die Kinderbetreuungskosten sind auch von der unterhaltsverpflichteten Person absetzbar (z. B. geschiedener Elternteil), wenn ihr der Unterhaltsabsetzbetrag für mehr als sechs Monate im Kalenderjahr zusteht. Wird die Begünstigung von beiden Elternteilen in Anspruch genommen, ist auch in diesem Fall der Betrag mit € 2.300,00 pro Kind limitiert. Es kann nur jener Elternteil die Kosten steuerlich geltend machen, der sie nachweislich getragen hat. Absetzbar sind sämtliche Kosten für die Kinderbetreuung (kein Schulgeld).

Ferienlager

Bei Ferienlagern sind die Gesamtkosten absetzbar. Dazu gehören auch Kosten für die Freizeitgestaltung wie Nachhilfeunterricht oder sportliche Aktivitäten. Auch hier gilt jedoch, dass die Betreuung durch eine pädagogisch qualifizierte Person erfolgen muss. Weiters können auch Fahrtkosten und die Kosten für Unterkunft und Verpflegung abgesetzt werden.

Behinderte Kinder

Ist ein Kind zu 50 % oder mehr behindert, so sind Kinderbetreuungskosten bis zum 16. Lebensjahr des Kindes zusätzlich zu einem bestehenden Freibetrag von € 262,00 monatlich steuerlich abzugsfähig. Dies gilt bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem das Kind das 16. Lebensjahr vollendet hat.

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