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Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH
+43 2172 27 600
birgit.priklopil@priklopil.co.at

Archives for Klienteninfo

Übermittlung Jahresbeleg Registrierkasse bis 15.02.2021

Das turbulente Jahr 2020 ist nun vorbei und jeder Unternehmer, welcher bereits eine Registrierkasse in Betrieb hat, ist verpflichtet den Jahresbeleg der Registrierkasse bis 15. Februar des Folgejahres an das Finanzamt zu übermitteln. Dieser Beleg ist der Monatsbeleg für Dezember und wie jeder Monatsbeleg ein Nullbeleg. Nur mit diesem Jahresbeleg kann der Manipulationsschutz der Registrierkasse überprüft werden.

Wie funktioniert es im Detail?

Schritt 1: Erstellung des Jahresbeleges

  • Erstellen Sie am 31.12.2020 einen Jahresbeleg (=Monatsbeleg Dezember). Dieser kann durch Eingabe des Wertes 0 erstellt werden und ist 7 Jahre aufzubewahren.
  • Wenn Ihre Kasse den Jahresbeleg automatisch elektronisch erstellt und zur Prüfung an FinanzOnline übermittelt, dann brauchen Sie diesen nicht unbedingt auszudrucken und aufzuheben.
  • Die Erstellung des Jahresbeleges ist nur dann notwendig, wenn Ihre Registrierkasse auch eine Signaturerstellungseinheit (=Sicherheitskarte) besitzt.

Schritt 2: Prüfung des Jahresbeleges

  • Die verpflichtende Überprüfung des Manipulationsschutzes kann entweder manuell mit der Belegcheck-App oder automatisch über ein Registrierkasse-Webservice durchgeführt werden.
  • Die Überprüfung hat bis spätestens bis zum 15. Februar 2021 stattzufinden.

Manche Registrierkassen bieten Ihnen den Service den Jahresbeleg ans Finanzamt kostenpflichtig zu übermitteln. Wir bieten Ihnen als unseren Klienten dieses Service kostenlos an.

Erfolgt die Überprüfung nicht, oder nicht rechtzeitig, kann dies als Finanzordnungswidrigkeiten ausgelegt werden.

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WIR WÜNSCHEN IHNEN BESINNLICHE WEIHNACHTEN UND SAGEN DANKE!

Liebe Leserinnen und Leser!

Ein besonderes und herausforderndes Jahr geht nun dem Ende zu.

Dieses Jahr 2020 wird uns allen in Erinnerung bleiben. Hoffen wir auf eine baldige Eindämmung der Pandemie und schauen wir wieder hoffnungsvoll in eine Zukunft mit mehr Lebensqualität.

Eines muss man auch feststellen: NIEMAND konnte mit so einem Jahr rechnen … und DASS wir und SIE als unsere Klienten dieses Jahr gemeinsam bewältigt haben, zeigt, dass wir allen Herausforderungen, die auch die Zukunft noch mit sich bringen mag, sicher gewachsen sein werden.

Unsere MitarbeiterInnen haben in dieser Zeit Unheimliches geleistet – und, auch wenn sie keine FRONTWORKER im Sinne von Pflege- oder Spitalspersonal sind, möchten WIR sie hiermit vor den Vorhang holen und ihnen im Namen aller unserer Klienten und von uns namens der Geschäftsführung ein herzliches DANKE sagen.

Es macht keinen Sinn, in einer Weihnachtsbotschaft alles zu wiederholen, was sich da so in den letzten Monaten abgespielt hat, folgen wir dem Stern in eine bessere Zukunft. Freuen wir uns auf das, was vor uns liegt – und: wenn wir auch Weihnachten und Neujahr nicht in gewohnter Art und Weise verbringen können – es werden wieder andere Zeiten kommen und wir sind mit unseren Mitarbeitern stets gerne bereit, mit Ihnen in diese Zukunft zu gehen.

In diesem Sinne:

Wir wünschen Ihnen allen einen guten und erholsamen Ausklang dieses Jahres, um mit viel positiver Energie das neue Jahr 2021 zu starten. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit & bleiben Sie gesund!

Birgit und Werner Priklopil

und das ganze Erfolgsteam der

Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH

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Erweitertes Beratungspaket ab 2021

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken alle auf ein sehr turbulentes Jahr 2020 zurück!

Wie Sie sich vorstellen können (und auch live erlebt haben), haben wir als Steuerberater Sie als unsere Klienten in vielerlei Themen beraten und informiert und bei Handlungsbedarf sind wir separat auf Sie zugekommen.

All diese unklaren Regelungen, uferlosen Änderungen und unsicheren Grundlagen waren für uns ebenso neu wie für Sie und wir haben uns auch erst eingelesen, sind stundenlang in Warteschleifen gehangen und haben dauernd Webinare und Onlineschulungen besucht, sodass wir immer auf dem aktuellen Stand waren, um Sie bestmöglich beraten und auf Ihre Anfragen schnellstmöglich reagieren zu können.

Um die Beratungsleistungen rund um das Thema Lohnverrechnung, Steuern, Investitionen, Finanzierungen, usw. auch im neuen Jahr anbieten (und noch intensivieren) zu können, haben wir uns entschieden, Ihnen für das Jahr 2021 sog. „erweiterte Beratungspakete“ anzubieten.

Diese Pakete sollen fair sein und eine gerechte (wenn auch pauschale) Belastung für Sie zu bedeuten. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir eine Tabelle erstellt mit 3 Paketen, die je nach Bedarf in Anspruch genommen werden können, wobei jedes höhere Paket auch die Leistungen des/der niedrigeren Pakete umfasst.

Damit wollen wir ein gerechtes System für alle unsere Klienten bereitstellen, sodass  beispielsweise bei neuen Themen nicht der erste Klient für eine Frage mehr bezahlen muss als der zweite und die folgenden. Für den gleichen Wert wird somit gleiches verrechnet und es gibt keine minutengenaue Abrechnung!

Viele dieser Dienstleistungen werden von Ihnen nicht unmittelbar angefragt oder benötigt, gehören jedoch – unserer Meinung nach – zu einer guten Beratung einfach dazu! Wir möchten durch diese Pakete unser Service weiterhin verbessern und ausweiten, sodass Sie rundum gut beraten sind!

 Erweitertes Beratungsangebot

Durch unser erweitertes Beratungsangebot ermöglichen wir es Ihnen, Ihre Liquidität im Betrieb besser im Überblick zu haben und so im Hinblick auf die sich ständig ändernde Lage stets die für Sie optimale Entscheidung zu treffen.

Sei es in Bezug auf Steuern, Zuschüsse, Förderungen, Investitionen oder Prämien – mit uns als Berater an Ihrer Seite werden Sie auch die nächsten Jahre ein erfolgreiches Unternehmen führen!

Die Pakete sind als Jahrespauschale angesetzt und gelten immer von Jänner bis Dezember. Der Jahresbetrag wird einmalig zu Jahresbeginn fakturiert.

 Wenn sie Interesse haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

 

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Lockdown-Umsatzersatz für Lockdown bis 06.Dezember 2020

Wir haben für Sie eine kurze Übersicht bezüglich des Antrages für den Lockdown-Umsatzersatz für den Lockdown bis 6. Dezember 2020 erstellt.

Einen Antrag für den Lockdown-Umsatzersatz können Unternehmen bis 15. Dezember 2020 einreichen, wenn sie zwischen 3. November und 6. Dezember, direkt von den mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen- bzw. Notmaßnahmenverordnung verordneten Einschränkungen betroffen sind und in einer direkt betroffenen Branche tätig sind. Eine Liste der betroffenen Brachen finden Sie in der ÖNACE Liste.

Direkt vom Lockdown Betroffene erhalten 80% des Umsatzes im Vergleichszeitraum (November 2019). Bei Handelsunternehmen wird der Lockdown-Umsatzersatz je nach Gruppe mit 20%, 40%, und 60% gestaffelt.

Die prozentuelle Einteilung der Vergütungen in der Handelsbranche finden Sie in der Handelsliste.

Der Maximalbetrag des Umsatzersatz beträgt € 800.000, –.

Weitere Voraussetzungen sind:

  • Das Unternehmen hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich.
  • Das Unternehmen übt eine operative Tätigkeit in Österreich aus.
  • Das Unternehmen verpflichtet sich im Betrachtungszeitraum keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kündigen.

Der Lockdown-Umsatzersatz kann unabhängig von der Gesellschaftsform beantragt werden, daher können sowohl Vereine (die unternehmerisch im Sinne des UGB tätig sind), GmbHs als auch Einzelunternehmer diesen erhalten.

Bei Mischbetrieben ist mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsführers zu schätzen, welchen Anteil die der nicht betroffenen Branche zuzuordnenden Umsätze ausmachen und anzugeben.

Der Antrag kann über FinanzOnline (von Ihnen direkt – aber auch von uns in Ihrem Auftrag) eingereicht werden.

Bei Unternehmern, die ihren Antrag auf einen Lockdown-Umsatzersatz bis Ende November bereits genehmigt bekommen haben, wird automatisch der zusätzliche Betrag für 01. bis 06. Dezember 2020 auf das im Antrag angegebene Konto überwiesen.

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage www.umsatzersatz.at

Verlängerung des Lockdowns bis 07. Jänner 2021

Für Unternehmen, die von der Verlängerung des Lockdowns bis 07. Jänner betroffen sind, wird es einen Umsatzersatz über 50% vom Vergleichszeitraum Dezember 2019 geben, welcher ab 16. Dezember über FinanzOnline beantrag werden kann.

Falls es hierzu noch Änderungen gibt und sobald der Antrag online verfügbar ist werden wir Sie darüber nochmals informieren.

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Lockdown – Umsatzersatz

Auf Grund der letzten beschlossenen Maßnahmen, die behördlich angeordnete Schließung von Unternehmen, hat die Bundesregierung den Lockdown-Umsatzersatz mit 6. November festgelegt.

Wir haben für Sie eine kurze Übersicht bezüglich des Antrages erstellt.

Die wenigen, aber dennoch wichtigen Voraussetzungen sind:

  • Das Unternehmen hat seinen Sitz oder Betriebsstätte in Österreich.
  • Das Unternehmen und deren Branche (siehe beigefügte Branchenliste) muss von der Verordnung COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung vom 2. November 2020 betroffen sein.
  • Es muss eine aufrechte Gewerbeberechtigung bestehen.
  • Im Zeitraum vom 3. November 2020 bis zum 30. November 2020 dürfen gegenüber Mitarbeitern keine Kündigungen ausgesprochen werden.

Der Lockdown-Umsatzersatz beträgt pro 80 % des Umsatzes im Vergleichszeitraum (November 2019) mit einem Maximalbetrag von € 800.000 Euro und einem Mindestbetrag von € 2.300. Der Antrag kann ab sofort und bis zu 15. Dezember 2020 eingebracht werden.

Der Lockdown-Umsatzersatz kann unabhängig von der Gesellschaftsform beantragt werden. Daher können z.B. sowohl Vereine (die unternehmerisch im Sinne des UGB tätig sind), GmbHs als auch Einzelunternehmer diesen erhalten.

Wenn Sie eine der betroffenen Branchen sind, kann der Antrag über FinanzOnline (von Ihnen direkt – aber auch von uns in Ihrem Auftrag) beantrag werden.

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Kurzarbeit Phase 3 Anpassungen im November

Aufgrund der neuerlichen Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19, wurde die Kurzarbeit der Phase 3 angepasst. Es gibt die Möglichkeit, dass 30 % der Arbeitsleistung unterschritten werden. Im November 2020 bzw. für die Dauer des Lockdowns sind 0 % Arbeitsleistung zulässig. Das gilt für alle Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung). Dazu muss bei der Sozialpartnervereinbarung die Seite 21 und 22 ausgefüllt werden (Unterschreitung der Mindestarbeitszeit) und über das eAMS Konto eingereicht werden, innerhalb von 72 Stunden gibt es dann eine Rückmeldung vom AMS.

Falls Sie weitere Fragen haben oder Sie Unterstützung beim Ausfüllen des Formulars benötigen, geben Sie uns bitte Bescheid!

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Wir würden uns über ein Feedback bei Google oder auch in Facebook sehr freuen.

Gerne können auch wir für Ihr Unternehmen eine Bewertung hinterlassen.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit!

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Phase 3 der Kurzarbeit

Die Phase 3 beginnt einheitlich mit 01.10.2020.

Diese kann entweder

  • als Verlängerung zur Phase 2 vereinbart werden oder
  • als Erstantrag ab 1.10.2020 oder zu einem späteren Zeitpunkt (nach dem 01.10.2020).

Ab 01.10.2020 handelt es sich bei allen neuen Kurzarbeitsfällen um ERSTGEWÄHRUNG, welche bis 31.03.2020 verlängert werden können.

Eckpunkte der Kurzarbeit ab 01.10.2020:

  • Verlängerung um weitere 6 Monate
  • Vergütung beträgt weiterhin 80/85/90 Prozent des Nettolohnes (KV Erhöhungen und Biennalsprünge werden berücksichtigt)
  • ALLE MEHRKOSTEN werden den Unternehmern voll ersetzt (auch Krankenstände)
  • Standardisiertes Verfahren zur Überprüfung der wirtschaftlichen Betroffenheit (Prognoserechnung ist vorzulegen, die die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens berücksichtigt)
  • Arbeitszeit kann zwischen 30% und 80% betragen
  • Behaltepflicht nach der Kurzarbeit beträgt ein Monat
  • Kurzarbeit soll für Weiterbildung genützt werden (Es besteht eine verpflichtende Weiterbildungsbereitschaft für Arbeitnehmer in der Nicht-Arbeitszeit. Die Weiterbildung findet in der vom AMS vergüteten Ausfallszeit statt und wird vom AMS gemeinsam mit dem Betrieb abgewickelt. Bei Unterbrechung kann die Weiterbildung innerhalb von 18 Monaten nachgeholt werden)
  • Lehrlingsausbildung während der Kurzarbeit wird sichergestellt

Auch in der Corona-Sozialpartnervereinbarung gibt es ab 01.10.2020 Änderungen (das Formular befindet sich im Anhang):

  • Der Zugang zur Kurzarbeit erfordert zusätzlich eine wirtschaftliche Begründung in Beilage 1 zur Sozialpartnervereinbarung. In der Beilage sind neben einer Begründung u.a. anzugeben,
  • ob andere Förderungen bewilligt wurden,
  • die Umsatzentwicklung vor Kurzarbeit und
  • eine Umsatzprognose für den beantragten Zeitraum der Kurzarbeit

ACHTUNG! Wird Kurzarbeit für mehr als 5 Arbeitnehmer beantragt, muss ein Steuerberater/Bilanzbuchhalter/Wirtschaftsprüfer die Richtigkeit der Angaben bestätigen.

  • Einschränkungen der Bandbreite auf 30 bis 80%. Plant der Arbeitgeber eine Arbeitszeit unter 30%, muss er das in Beilage 2 zur Sozialpartnervereinbarung begründen. Die Unterschreitung muss genehmigt werden! Diese Änderung ist ehestmöglich, spätestens drei Tage im Vorhinein mitzuteilen. Es ist vorgesehen diese Sondergenehmigung hauptsächlich in Betrieben der Gastronomie, Hotellerie und Reisebranche zu gewähren!
  • Arbeitnehmer sind verpflichtet, eine vom Arbeitgeber angebotene Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren.
  • Falls Alturlaube und Zeitguthaben bereits abgebaut sind, ist in der Kurzarbeits-Periode tunlichst 1 Woche des laufenden Urlaubs zu konsumieren.
  • Kurzarbeit für Lehrlinge ist nur möglich, wenn die Ausbildung sichergestellt ist.
  • Dabei sind mind. 50% der Arbeitszeit, die im Kurzarbeitszeitraum ausgefallen ist, für Ausbildung und berufsrelevante Maßnahmen zu nützen. Beträgt die Arbeitszeit im Kurzarbeitszeitraum weniger als 80%, ist am Ende der Kurzarbeit im Durchführungsbericht dazulegen, welche Maßnahmen je Lehrling in welchem Ausmaß stattgefunden haben.
  • ACHTUNG! Bei Nichteinhaltung der Ausbildungsverpflichtung droht die Rückforderung der Kurzarbeitsbeihilfe!

Falls Sie die Phase 3 der Kurzarbeit beantragen möchten und Unterstützung brauchen, bitte kontaktieren Sie uns!

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Rückforderung der Kurzarbeitsbeihilfe


Rückzahlung der Kurzarbeitsbeihilfe droht für alle Dienstnehmer, die zu Beginn der Kurzarbeit noch nicht EINEN KALENDERMONAT lang vollversichert waren.

Anfangs war noch nicht geklärt, ob Mitarbeiter, die weniger als ein Monat im Betrieb gemeldet waren, anspruchsberechtigt für die Kurzarbeitsbeihilfe sind. Aus diesem Grund haben wir klarerweise Informationen vom AMS und der Wirtschaftskammer eingeholt.

Telefonat am 11.05.2020 mit dem AMS:

Bei Kurzarbeitsanträgen, in denen Dienstnehmer beantragt wurden, die noch keinen Monat beschäftigt waren, sollen die ANTRÄGE NICHT GEÄNDERT werden. Diese wurden bereits genehmigt und die Ausfalls-Stunden sollen für alle genehmigten Mitarbeiter eingereicht werden.

Telefonat am 11.05.2020 mit der Wirtschaftskammer:

Rechtslage ist nach wie vor unklar! Die Wirtschaftskammer rät: nach den Vorschlägen vom AMS vorzugehen. D.h. Anträge gleich lassen und die Stunden für alle beantragten Mitarbeiter einreichen MIT DEM VERWEIS, welche Dienstnehmer noch keinen Monat zu Beginn der Kurzarbeit im Betrieb waren, damit man sich im Streitfall darauf berufen kann.

Nach diesen Auskünften sind wir selbstverständlich vorgegangen! Trotz unserem Vermerk bezüglich der Eintrittsdatums hat das AMS die eingereichte Beihilfe Monat für Monat ausbezahlt.

Am 10.09.2020 wurde eine Frist gesetzt bis spätestens 30.09.2020 für alle diese Mitarbeiter (die kein Monat im Betrieb waren zu Beginn):

  • neue Kurzarbeitsbegehren für verschiedene Kurzarbeitszeiträume inkl. neuer Sozialpartnervereinbarung  
  • neue Abrechnungsdateien für die gesamten Zeiträume und
  • neue Durchführungsberichte zu erstellen. Somit müsste die komplette Lohnverrechnung nochmals aufgerollt werden.

Passiert das nicht, verliert man zur Gänze die Corona-Kurzarbeits-Förderung für diese Mitarbeiter.

Das AMS hat hierzu im März und April anderslautende Auskünfte gegeben, auf die wir uns verlassen haben. Nun gibt es leider nur die Wahl zwischen:

  • Rückzahlung der gesamten Förderung (+ Nachzahlung der bis jetzt steuerbegünstigten Abgaben und der 100%igen Löhne) oder
  • Bürokratischer „Corona“ Kurzarbeits-Neuantragsweg (Rückzahlung an das AMS nur von den Tagen, vor denen kein volles Beschäftigungsmonat liegt).
    Beispiel: Eintritt am 10.02.2020, Beginn Kurzarbeit: 16.03.2020
    Hier könnte die Kurzarbeit erst frühestens am 01.04.2020 beginnen und die Tage von 16.03.2020 bis 31.03.2020 wären zurück zu bezahlen.
    In diesem Fall ist der Zeitraum 16.03.2020 bis 31.03.2020 komplett vom Dienstgeber zu bezahlen (Nachzahlung in der Lohnverrechnung)

Auf jene Klienten, die davon betroffen sind, werden wir natürlich separat zukommen und eine Entscheidung treffen.

Phase 3 der Kurzarbeit:

Phase 3 beginnt einheitlich mit 01.10.2020.

Diese kann entweder als Verlängerung zur Phase 2 vereinbart werden oder auch als Erstantrag zu einem späteren Zeitpunkt (nach dem 01.10.2020). Eine entsprechende Sozialpartnervereinbarung wird Mitte/Ende September veröffentlicht.

Anträge für die Phase 3 werden nach derzeitiger Information erst ab 01.10.2020 beim AMS (rückwirkend) eingebracht werden können.

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