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Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH
+43 2172 27 600
birgit.priklopil@priklopil.co.at

Archives for News

Warnung vor E-Mails von DNS Austria!

Nicht antworten und auf keinen Fall bezahlen!
E-Mails mit Betreff „Ihre Website“ sind Täuschung!

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass derzeit wieder massenhaft Phishing-Mails von Fake-Firmen wie: DNS Austria DNS Deutschland, DNS Switzerland, Jacob Internet Service Germany, IDS Germany, European Trademarks & Domains, German Domain and Trademark Office, Deutsche Domain-Namen und Marken oder Internet Domain Service Austria im Umlauf sind.

In diesen E-Mails werden Domaininhaber darüber informiert, dass ein Dritter die gleiche Domain mit einer anderen Endung registrieren möchte. Als Lösungsvorschlag wird angeboten, dass man die Domain für insgesamt 199,50 Euro schützen lassen soll.

Bitte seien Sie hier vorsichtig bei per E-Mail verschickten Rechnungen oder Aufforderung zur Bekanntgabe von Stammdaten! Den ersten Blick immer auf die E-Mail Adresse des Absenders werfen, meistens lässt sich aus dieser schon erkennen, ob es eine gefälschte E-Mail Adresse ist. Prüfen Sie daher bitte alle Ihnen dubios vorkommenden Zahlungsaufforderungen immer zweimal und fragen Sie bei Zweifeln gerne entweder per E-Mail birgit.priklopil@priklopil.co.at oder telefonisch nach. Ich bin bei den diversen im Umlauf befindlichen gefälschten Rechnungen und E-Mails immer up-to-date. Diesem Newsletter hängen wir außerdem ein beispielhaftes Fake-Mail an. Weiters finden Sie auch auf unserer Facebook Seite stets Updates, falls wieder neue Betrüger im Umlauf sind.

Beispiel für eine E-Mail von DNS Austria:

Von: Lorenz | DNS Austria <lorenz@dnsaustria.com>
Datum: 19. Februar 2020 um 10:08:07 MEZ
An: Birgit Priklopil <birgit.priklopil@priklopil.co.at>
Betreff: Ihre Website

Sehr geehrte/r Herr/Frau,

einer unserer Kunden hat einen Registrierungsantrag für den Domainnamen www.priklopil.co.com eingereicht. Da Sie der Eigentümer von www.priklopil.co.at sind, möchten wir Sie über diesen Antrag informieren.

 Wenn unser Kunde diesen Namen registriert, kann dies schwerwiegende Folgen für Ihr Unternehmen haben. Dies kann zu Verwirrung in den Google-Suchergebnissen führen, da ein Dritter denselben Namen verwendet. Dies kann im schlimmsten Fall sogar Imageschäden zur Folge haben.

 Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Domainnamen selbst zu registrieren. Als Inhaber von www.priklopil.co.athaben Sie die erste Registrierungsmöglichkeit bei uns. Auf diese Weise vermeiden Sie Probleme mit einem anderen Unternehmen, das unter demselben Namen aktiv ist.

Interessieren Sie sich für diese Option? Hier sind alle Bedingungen:

– Die Kosten für diesen Namen betragen 19,95 Euro pro Jahr. Wir werden diesen Namen für einen Zeitraum von 10 Jahren registrieren, was bedeutet, dass Sie eine einmalige Gebühr von 199,50 Euro zahlen;

– Sie können diesen Namen nach einem Jahr kündigen, d. h. Sie bekommen die Kosten der verbleibenden Jahre zurückerstattet. Nach der Stornierung erstatten wir Ihnen die Gebühr innerhalb von 10 Werktagen;

– Um Ihre Registrierung abzuschließen, benötigen wir Ihren Firmennamen, Ihre Adresse und Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Wir werden den Dritten ablehnen und den Namen für Sie registrieren.

Dies ist ein unverbindliches Angebot. Sie müssen nichts tun, es wird jedoch empfohlen, diesen Namen zu registrieren. Dies kann Probleme in naher Zukunft verhindern.

Haben Sie noch Fragen? Sie können uns gerne Ihre Fragen per E-Mail senden. Wenn Sie www.priklopil.co.com haben möchten, senden Sie uns Ihre Firmendaten für die Rechnung.

Mit freundlichen Grüßen,

Lorenz Bauer

DNS Austria

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Ihre Spende ist steuerlich absetzbar

UnternehmerInnen können seit 2013 sowohl Sach- als auch Geldspenden bis 10 Prozent des laufenden Gewinns als Betriebsausgaben geltend machen, indem sie den Spendenbetrag wie jede andere Betriebsausgabe über das betriebliche Rechnungswesen führen. Vorausgesetzt es handelt sich um Einrichtungen, die vom Finanzamt gemäß § 4a Abs. 2 Z. 3 lit. a bis c EStG als „begünstigte Spendenempfänger“ anerkannt wurden. Für den Nachweis der Spendenzahlung benötigen Sie entweder von der Spendenorganisation eine Bestätigung über die Zahlung oder/und den entsprechenden Überweisungsbeleg.

Spenden im Zuge der Sonderausgaben

Für Spenden, die ab dem Jahr 2017 als Privatperson geleistet werden, werden von spendenbegünstigten Einrichtungen mittels Jahresbetrag an das Finanzamt übermittelt, sodass Sie den Betrag nicht mehr in die Steuererklärung aufnehmen müssen. Dazu ist erforderlich, dass Sie der Empfängerorganisation Ihren Vor- und Zunamen und Ihr Geburtsdatum (korrekt) bekannt geben.

Hier der Link für die Liste der Einrichtungen:

https://service.bmf.gv.at/service/allg/spenden/show_mast.asp

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Neue Mitarbeiterin

Mit 18.11.2019 hat eine neue Mitarbeiterin, Petra Fleischhacker, im Erfolgsteam der Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH zu arbeiten begonnen.

 Frau Fleischhacker wird überwiegend im Bereich der Lohnverrechnung, aber auch für die Erstellung bzw. Vorbereitung von Buchhaltungen zuständig sein. Ebenfalls zählen die Unterstützung im Bereich Marketing/ Kanzleimanagement, sowie die Abklärung fallspezifischer Spezialfragen zu ihren Aufgaben. Die erwähnten Bereiche werden in nächster Zeit schrittweise übergeben.

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Come Together

Anlässlich unserer Büroerweiterung möchte ich Sie gerne zu einem gemütlichen Come Together in meine Kanzlei einladen.

Motto des Abends:

„Sparsam entspannen vor der Weihnachtszeit“

Auf dem Programm stehen Häppchen und Weine aus der Region, sowie steuersparender Input zum Thema Gewinnfreibetrag vom Finanzexperten Mag. Markus Steiner.

Wann und Wo?

Am 19. November 2019 ab 16:00 Uhr

In der Amtshausgasse 1A, 7132 Frauenkirchen.

Bitte um unverbindliche Voranmeldung!

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

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News aus dem Büro

Da unsere Kanzlei in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, sind einige Umstrukturierungen notwendig geworden. In nächster Zeit wir es einen Umbau geben und unser bisheriges Großraumbüro wird zu drei Einzelbüros für je zwei Mitarbeiter umgestaltet.

Auch digital gehen wir mit der Zeit und haben ab sofort ein digitales Telefonsystem mit unserer neuen Büronummer 02172/27 600. Wir sind von Montag bis Donnerstag von 07:00-17:00 und Freitag von 08:00-12:00 jederzeit erreichbar.

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Klientenportal – Automatische Belegübermittlung verbuchter Belege

Das RZL Klientenportal hat eine neue Funktion bekommen. Ab jetzt ist es möglich, unseren Klienten alle Belege, welche von uns verbucht wurden, automatisch ins Klientenportal wieder hochzuladen. Man findet diese unter dem Menüpunkt Belegbox -> Verbuchte Belege. Folgende Informationen sind ab jetzt mittels Suchfunktion verfügbar:

  • Belegkreis
  • Lieferant/Kunde
  • Kontobezeichnung
  • Belegdatum
  • Gesamtbetrag

Außerdem hat man nun die Möglichkeit, sich jeden Beleg als pdf anzusehen, zu speichern, auszudrucken, … Somit bietet dieses System eine kostenlose Datensicherung aller Belege in einer sicheren Cloudlösung.

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Betriebsurlaub

Rechtliche Rahmenbedingungen

Laut Urlaubsgesetz muss der Zeitpunkt des Urlaubsantrittes zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden, wobei auf die Erfordernisse des Betriebes sowie auf die Erholungsmöglichkeiten des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen ist.

Aus diesem Grund darf der Arbeitgeber den Betriebsurlaub, auch wenn während diesem Zeitraum der Betrieb geschlossen ist, nicht einseitig festlegen. Es ist auch in diesem Fall eine Urlaubsvereinbarung mit jedem Arbeitnehmer individuell abzuschließen.

Auch eine Betriebsvereinbarung kann die Zustimmung der einzelnen Arbeitnehmer nicht ersetzen.

Vereinbarung eines Betriebsurlaubs

Die Zustimmung des Arbeitnehmers zum Betriebsurlaub kann ausdrücklich oder schlüssig erfolgen. Um nicht für jeden Betriebsurlaub die Zustimmung der einzelnen Arbeitnehmer einholen zu müssen, ist es ratsam bereits im Arbeitsvertrag eine schriftliche Vorausvereinbarung zu treffen, wonach ein Teil des zustehenden Jahresurlaubes während der Betriebssperre zu konsumieren ist. Wenn möglich, sollten bereits im Arbeitsvertrag ein bestimmter Zeitpunkt des Antritts sowie die Dauer des Betriebsurlaubes präzise festgelegt werden (z.B. die ersten zwei Wochen im August).

Wurde der Betriebsurlaub nicht bereits im Rahmen des Arbeitsvertrages definiert und verweigert ein Arbeitnehmer den Urlaubskonsum während der Betriebssperre und erklärt sich arbeitsbereit, kann ihm dieser Zeitraum nicht vom Urlaubskontingent abgezogen werden.

Wie lange darf ein vereinbarter Betriebsurlaub dauern?

Die erlaubte Dauer eines Betriebsurlaubes ist nicht gesetzlich nicht genau geregelt. Es muss jedoch immer ein hinreichend großer Teil des Urlaubsanspruches dem Arbeitnehmer zur freien Verfügung bleiben.

Eine Vorabvereinbarung eines Betriebsurlaubes für mehrere Jahre (z.B. im Arbeitsvertrag) darf sich niemals auf den gesamten Jahresurlaub beziehen, sondern maximal auf 3 Wochen, damit der Resturlaub für die Rücksichtnahme auf individuelle Erholungsbedürfnisse der einzelnen Arbeitnehmer verfügbar bleibt.

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URLAUBSRECHT

Der Urlaub in Österreich wird im Urlaubsgesetz (UrlG) geregelt. Dieses Bundesgesetz gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis auf einem privatrechtlichen Vertrag beruht (auch für leitende Angestellte und Lehrlinge). Sonderregeln bestehen u.a. für Arbeiter in der Bauwirtschaft (Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz), Heimarbeiter (Heimarbeitsgesetz) und für Dienstverhältnisse zum Bund, zu Ländern und zu Gemeinden. Daneben sind auch Regelungen in den jeweiligen Kollektivverträgen zu beachten. Freie Dienstnehmer haben hingegen keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Wichtige Regelungen im UrlG

Urlaubsentgelt

Auch wenn keine Arbeitsleistung erbracht wird, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts (Urlaubsentgelt) während des Urlaubs. Das Urlaubsentgelt ist vom Urlaubszuschuss (13. Gehalt), welcher in vielen Kollektivverträgen als Sonderzahlung geregelt ist, zu unterscheiden.

Höhe des Urlaubsanspruchs

Arbeitnehmern haben einen Anspruch auf bezahlten Urlaub im Ausmaß von 5 Wochen (30 Werktage bzw. 25 Arbeitstage – abhängig von der Anzahl an Arbeitstagen pro Woche). Ab dem 26. Dienstjahr erhöht sich das Urlaubsausmaß auf 6 Wochen (36 Werktage bzw. 30 Arbeitstage).

Entstehung des Urlaubsanspruches

Grundsätzlich entsteht der Anspruch auf Urlaub in den ersten 6 Monaten des ersten Arbeitsjahres aliquot, also im Verhältnis zur zurückgelegten Dienstzeit. Nach Ablauf der 6 Monate entsteht der Urlaubsanspruch in voller Höhe. Ab dem zweiten Arbeitsjahr entsteht der gesamte Urlaub mit Beginn des Arbeitsjahres, also mit dem ersten Tag des zweiten Arbeitsjahres.

Urlaub für Teilzeitbeschäftigte

Für Teilzeitbeschäftigte richtet sich der zustehende Urlaubsanspruch nach dem Verhältnis zur jährlich zu leistenden Arbeit. Der gesetzliche Urlaubsanspruch muss dabei von Werktagen auf tatsächlich geleistete betriebliche Arbeitstage umgerechnet werden.

Es ergibt sich bei

  • 1-Tage-Woche: ein Urlaubsanspruch von 5 Arbeitstagen pro Jahr
  • 2-Tage-Woche: ein Urlaubsanspruch von 10 Arbeitstagen pro Jahr
  • 3-Tage-Woche: ein Urlaubsanspruch von 15 Arbeitstagen pro Jahr
  • 4-Tage-Woche: ein Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen pro Jahr
  • 5-Tage-Woche: ein Urlaubsanspruch von 25 Arbeitstagen pro Jahr

Urlaubsantritt und Urlaubsverbrauch

Der Urlaubsantrittstermin sowie die Dauer des Urlaubs sind stets zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer formlos zu vereinbaren. Grundsätzlich ist die Urlaubsvereinbarung so zu handhaben, dass der Urlaub während des Urlaubsjahres, in dem der Anspruch entstanden ist, verbraucht werden kann.  Dabei sind sowohl die betrieblichen Interessen als auch die Erholungsinteressen des Arbeitnehmers zu berücksichtigen. Arbeitnehmer können vom Arbeitgeber jedoch nicht einseitig auf Urlaub geschickt werden. Umgekehrt darf auch der Arbeitnehmer nicht eigenmächtig, ohne Genehmigung von Arbeitgeberseite seinen Urlaub antreten (dies wäre sogar ein Entlassungsgrund).

Verjährung des Urlaubsanspruchs

Die Verjährungsfrist laut Urlaubsrecht beginnt mit dem Ende des Urlaubsjahres, in welchem der Urlaub entstanden ist und endet zwei Jahre später. Nach Ablauf dieser Frist kann der Urlaub nicht mehr in Anspruch genommen werden. Im Falle der Inanspruchnahme einer Karenz verlängert sich diese Frist um den Zeitraum der Karenz.

Krankheit während des Urlaubs

Wenn ein Arbeitnehmer während seines Urlaubs erkrankt, werden diese Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht auf das Urlaubsausmaß angerechnet, sofern die Erkrankung länger als drei Kalendertage dauert. Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber jedoch umgehend, die Krankheit mitteilen und diese bei Wiedereintritt des Dienstes auch z.B. durch ärztliches Attest nachweisen.

Urlaubsersatzleistung

Wenn ein Arbeitnehmer während seines Urlaubs erkrankt, werden diese Tage der Arbeitsunfähigkeit nicht auf das Urlaubsausmaß angerechnet, sofern die Erkrankung länger als drei Kalendertage dauert. Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber jedoch umgehend, die Krankheit mitteilen und diese bei Wiedereintritt des Dienstes auch z.B. durch ärztliches Attest nachweisen.

Urlaubsaufzeichnung

Wird das Arbeitsverhältnis beendet und ist noch Urlaub offen, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf sog. Urlaubsersatzleistung. Damit wird der nicht verbrauchte Urlaub abgegolten. Es gilt jedoch zu beachten, dass durch die Auszahlung der Urlaubsersatzleistung das Dienstverhältnis für diesen Zeitraum weiterhin besteht und in weiterer Folge der Dienstnehmer keinen Anspruch auf AMS-Bezug für diesen Zeitraum hat.

Der Arbeitgeber hat die Pflicht für jeden Arbeitnehmer Aufzeichnungen über den Urlaub zu führen. Unterbleibt diese Aufzeichnung, droht eine Verwaltungsstrafe. Aus diesen Aufzeichnungen müssen folgende Informationen hervorgehen:

  • Zeitpunkt des Dienstantrittes, angerechnete Dienstzeiten, Dauer des Urlaubsanspruches
  • Zeit, in der der Urlaub in Anspruch genommen wurde
  • Urlaubsentgelt und Zeitpunkt der Auszahlung

Wenn diese Angaben aus sonstigen Aufzeichnungen hervorgehen, muss die Urlaubsaufzeichnung nicht gesondert geführt werden.

Urlaubsablöse

Die Auszahlung von Urlaub ist gesetzlich verboten, weil sie dem Erholungszweck des Urlaubs widerspricht. In der Praxis sind Urlaubsablösen jedoch durchaus beliebt, da es keine Verwaltungsstrafsanktionen gibt.

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Behinderteneinstellungsgesetz

Sobald Ihr Unternehmen eine gewisse Größe und damit verbunden, eine gewisse Anzahl von Mitarbeitern erreicht, gilt es das Behinderteneinstellungsgesetz zu beachten. Ab 25 Arbeitnehmern muss im Unternehmen zumindest ein sog. „begünstigter Behinderter“ eingestellt werden.

Begünstigte behinderte Arbeitnehmer – Begriff

Begünstigte behinderte Arbeitnehmer sind Personen mit einem behördlich festgestellten Grad der Behinderung von mindestens 50%.

Begünstigte behinderte Arbeitnehmer sind neben österreichischen Staatsbürgern auch

  • EU- und EWR-Bürger sowie Schweizer Bürger und deren Familienangehörige,
  • Flüchtlinge, denen Asyl gewährt wurde,
  • Personen mit einem Aufenthaltstitel nach dem österreichischen Recht,
  • Personen mit einem Aufenthaltstitel eines anderen Mitgliedstaates der EU,
  • Personen mit einer Rot-Weiß-Rot-Karte, einer Blauen Karte EU bzw. einer Aufenthaltsbewilligung-Künstler besitzen,

falls der entsprechende Grad der Behinderung von 50% durch Bescheid des Sozialministeriums festgestellt worden ist.

Beschäftigungspflicht und Ausgleichstaxe

Alle Arbeitgeber, die in Österreich insgesamt 25 oder mehr Arbeitnehmer beschäftigen, sind verpflichtet, auf je 25 Arbeitnehmer mindestens einen begünstigten Behinderten einzustellen.

Die Arbeitgeber können diese Einstellpflicht auch erfüllen, indem sie begünstigte behinderte Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigen, auch wenn eine Beschäftigung unter der Geringfügigkeitsgrenze von derzeit € 446,81 monatlich vereinbart ist.

Erfüllt der Arbeitgeber die gesetzlich vorgesehene Beschäftigungspflicht nicht, hat er für jeden begünstigten Behinderten, der zu beschäftigen wäre, eine Ausgleichstaxe in Höhe von € 262,- monatlich (2019) zu entrichten.

Kündigungsschutz

Zu beachten ist weiters, dass die Gruppe der begünstigten Behinderten einen erhöhten Kündigungsschutz haben.

Grundsätzlich darf das Arbeitsverhältnis eines begünstigten Behinderten vom Arbeitgeber nur unter Einhaltung einer 4-wöchigen Kündigungsfrist gelöst werden, sofern nicht sowieso eine längere Kündigungsfrist einzuhalten ist (z.B. bei Angestellten besteht gesetzlich ohnehin eine 6-wöchige Kündigungsfrist).

Unter gewissen Voraussetzungen setzt die rechtswirksame Arbeitgeber-Kündigung eines begünstigten Behinderten sogar die vorherige Zustimmung des Behindertenausschusses voraus. Jedoch bedarf die Entlassung eines begünstigten Behinderten keine Zustimmung des Behindertenausschusses. Es besteht somit zwar ein Kündigungsschutz, aber kein Entlassungsschutz.

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TOURISMUSFÖRDERUNGSBEITRAG BURGENLAND

Alle Unternehmer (sowohl natürliche als auch juristische Personen), die im Burgenland eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausüben, sind grundsätzlich gemäß Burgenländischen Tourismusgesetz verpflichtet, für jedes Kalenderjahr einen Tourismusförderungsbeitrag bis spätestens 15.04. des jeweiligen Jahres an die Burgenländische Landesregierung abzuführen und eine Beitragserklärung abzugeben.

Besonderheiten

Der Tourismusförderungsbeitrag wurde im Burgenland im Jahr 1992 eingeführt und bildet zusammen mit der von den Gästen des Landes zu tragender Ortstaxe ein budgetäres Fundament der Tourismusverbände vor Ort und im Land.

Der Tourismusförderungsbeitrag ist für jene Gemeinde zu berechnen, innerhalb deren Gebiet sich der Sitz oder die Betriebsstätte des Unternehmens befindet und in welcher die Tätigkeit ausgeübt wird, die die Beitragspflicht begründet.

Als Beitragsgrundlage werden die im zweitvorangegangenen Jahr erzielten, steuerbaren Umsätze im Burgenland herangezogen. Diese Beitragsgrundlage wird anschließend mit dem jeweils anzuwendenden Promillesatz multipliziert, welcher auf Basis der eingestuften Beitragsgruppe (A bis D) und der jeweiligen Ortsklasseneinteilung festgelegt ist.  Die Beitragsgruppeneinteilung, die Ortsklassen-einteilung sowie die unterschiedlichen Promillesätze und Berechnungsschlüssel können unter folgendem Link eingesehen werden:

https://www.burgenland.at/themen/tourismus/tourismusgesetz/

Jeder Beitragspflichtige hat bis 15.04. eines jeden Jahres der Burgenländischen Landesregierung eine Erklärung über den, für die Beitragsbemessung, maßgebenden Umsatz und den sich danach ergebenden Tourismusförderungsbeitrag abzugeben (Beitragserklärung) und den errechneten Beitrag zu entrichten.

Weitere Besonderheiten

Ergibt sich bei der Berechnung eine Beitragshöhe von weniger als 15 Euro (Bagatellgrenze), so ist kein Beitrag zu entrichten. Außerdem gibt es für jede Beitragsgruppe einen festgelegten Höchstbetrag.

Falls Sie Umsätze aus Privatzimmervermietung erzielen, ist für den Tourismusförderungsbeitrag ein jährlicher Pauschalbetrag zu entrichten.

Bitte beachten Sie, dass der Tourismusförderungsbeitrag Landessache ist und dementsprechend in jedem Bundesland etwas anders berechnet bzw. gehandhabt wird.

Die oben beschriebenen Besonderheiten sind ausschließlich für Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Burgenland zu beachten.

In Niederösterreich zum Beispiel, erhalten Unternehmer ein Formular von der Gemeinde und werden damit aufgefordert den Tourismusförderungsbeitrages zu berechnen und zu entrichten. In diesem Fall würden wir Sie bitten, uns dieses Formular umgehend nach Erhalt zur Berechnung weiterzuleiten.

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