„Kalte Hände“ Regelung

Die Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht für Bareinnahmen gilt seit dem Jahr 2016. Betriebe sind verpflichtet eine Registrierkasse zu verwenden, wenn ihre Jahresumsätze € 15.000,- und ihre Barumsätze € 7.500,- (jeweils Netto) überschreiten. Wenn beide Grenzen überschritten werden, muss der Unternehmer ab dem viertfolgenden Monat nach Ablauf des Voranmeldezeitraums für die Umsatzsteuer (Kalendermonat oder Kalendervierteljahr) ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Manipulationsschutz (Registrierkasse) besitzen. Hierbei gibt es jedoch eine bestimmte Ausnahmeregelung, auf welche ich in diesem Newsletter gerne näher eingehen möchte – die „Kalte Hände“ Regelung.

Umsätze im Freien – „Kalte Hände“ Regelung

Für Umsätze im Freien gibt es mit der „Kalte Hände“ Regelung eine Ausnahme und Erleichterung von der Registrierkassenpflicht.

Betroffen sind Umsätze von Unternehmen, die nicht in oder in Verbindung mit festumschlossenen Räumlichkeiten erzielt werden, wie z.B. Umsätze die von Haus zu Haus, auf öffentlichen Plätzen oder Straßen erzielt werden. Nicht festumschlossene Räumlichkeiten sind z.B. freistehende Verkaufstische, offene Verkaufsbuden (Maronibrater), offene Verkaufsfahrzeuge.

Der Jahresumsatz im Freien darf € 30.000,- nicht übersteigen (Achtung: Nicht der Gesamtumsatz des Betriebes, sondern nur der Umsatz im Freien!).

Wird die Umsatzgrenze von € 30.000,- überschritten, muss der Unternehmer mit Beginn des viertfolgenden Monats nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums über ein geeignetes Kassensystem verfügen.

Mehr Beiträge

Teuerungsprämie

Wenn Sie eine kluge freiwillige Sozialleistung für Ihre von ständig steigenden Lebenshaltungskosten und hohen Treibstoffpreisen geplagten Mitarbeiter suchen (und für 2022 und 2023 – voraussichtlich

EU-OSS: EU-Umsatzsteuer One-Stop-Shop

Seit dem 1.7.2021 sind Unternehmen, welche grenzüberschreitenden Verkäufe an private Kunden (B2C) tätigen, verpflichtet, ihre Umsätze über den EU-OSS zu erklären und zu bezahlen. Damit

Jetzt 200 Euro Gründer-Bonus sichern!

Wenn Sie Neugründer im Sinne des NeuFöG sind, können Sie sich jetzt 200 Euro auf Ihren ersten Jahresabschluss zurückholen.   So einfach funktioniert’s:   Gehen

Kryptowährungen

Einkünfte aus Kryptowährungen müssen versteuert werden Erträge aus Kryptowährungen sind seit 1. März 2022 in Österreich steuerpflichtig und werden gemäß § 27a Abs. 1 EStG

Kontakt

 Birgit Priklopil

Birgit Priklopil

Mein Name ist Birgit Priklopil und ich navigiere Unternehmer durch den Steuerdschungel.

Kontakt

Bürozeiten

Besuchen Sie unsere Kanzlei während unserer Öffnungszeiten oder vereinbaren Sie einen persönlichen Termin! Gerne sind wir auch bereit, Termine außerhalb unserer Geschäftsräumlichkeiten wahrzunehmen!

Ⓒ 2020 - All Rights Are Reserved - Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH