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Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH
+43 2172 27 600
birgit.priklopil@priklopil.co.at

KMU DIGITAL Förderprogramm

Viele Digitalisierungs- und Automatisierungstrends bieten auf der einen Seite für Unternehmer ein großes Potenzial an Chancen, auf der anderen Seite steigen dadurch natürlich auch die Herausforderungen, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich. Aus diesem Grund wurde das KMU DIGITAL Förderprogramm vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich ins Leben gerufen. Dieses beinhaltet ein umfassendes Förderprogramm für Beratung und Qualifizierung von KMUs.

 

4 Schritte zur Digitalisierung

Das umfassende KMU DIGITAL Förderprogramm führt Ihr Unternehmen in 4 Schritten an die Digitalisierung heran.

  1. Online Status Check (Wie digital ist mein Unternehmen?)
  2. Potenzialanalyse (Was soll sich wie ändern?)
  3. Persönliche Beratung mit einem Experten (Wie gehe ich es an?)
  4. Qualifizierung (digitale Kompetenzen erweitern)

Unter gewissen Voraussetzungen erhalten Sie für diese Beratung bis zu € 4.000 Förderung für Ihr Unternehmen.

 

Falls Sie das KMU DIGITAL Förderprogramm gerne für Ihr Unternehmen nutzen möchten, besuchen Sie die Homepage https://kmudigital.wkoratgeber.at/ und melden Sie sich für die kostenlose Basisförderung mit Horst Hochstöger an! Gerne können Sie Herrn Hochstöger, Inhaber und Gründer der Beraterfabrik www.dieberaterfabrik.at auch per E-Mail unter hh@dieberaterfabrik.at oder telefonisch unter +43 699 176 31 526 erste Fragen stellen!

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Besonderheiten bei Anzahlungsrechnungen

Bei Anzahlungsrechnungen (Vorausrechnungen) stellt der Unternehmer eine Rechnung über eine noch nicht erbrachte Leistung und ohne Erhalt einer Zahlung aus. Damit Ihre Kunden sich bereits bei geleisteten Anzahlungen die Vorsteuer vom Finanzamt zurückholen können, müssen jedoch einigen Besonderheiten bei Anzahlungsrechnungen beachtet werden.

 

Anzahlungsrechnungen

Damit der Vorsteuerabzug bereits bei geleisteten Anzahlungen seitens des Finanzamtes steuerlich anerkannt wird, muss auf der Anzahlungsrechnung neben den herkömmlichen Rechnungsmerkmalen auch die Umsatzsteuer auf der Anzahlung ausgewiesen werden.

Außerdem muss auf der Abrechnungsurkunde auch zweifelsfrei ersichtlich sein, dass es sich dabei um eine Anzahlungsrechnung bzw. eine Vorausrechnung handelt. Daher sollten Sie auf jeden Fall die Anzahlungsrechnung auch als solche bezeichnen und zusätzlich noch Angaben zum voraussichtlichen Leistungszeitpunkt machen.

Zusammenfassend sollten Sie somit folgende Besonderheiten iZm. Anzahlungsrechnungen beachten:

  • Bezeichnung als Anzahlungsrechnung
  • Voraussichtlicher Leistungszeitraum/Lieferzeitraum
  • Eindeutige Formulierung des Rechnungstextes
  • Ausweis der Umsatzsteuer

 

Endabrechnung

Wird nach Erbringung der Leistung die Endabrechnung für das Gesamtprojekt erstellt, so müssen darin die vor Ausführung der Leistung vereinnahmten Anzahlungen und die auf diese entfallenden Steuerbeträge abgezogen werden.

Selbstverständlich müssen auch die sonstigen üblichen Rechnungsmerkmale auf der Endabrechnung vorhanden sein. Besonders hinweisen möchte ich auf die Pflicht, dass bei Rechnungen über einen Rechnungsbetrag und wenn der Empfänger ein Unternehmer ist, verpflichtend die UID-Nummer des Empfängers angeführt werden muss.

Werden die vereinnahmten Teilentgelte (Anzahlungen) und die darauf entfallenden Steuerbeträge in der Endabrechnung nicht abgezogen, so entsteht in diesem Fall wiederum die Steuerpflicht aufgrund der Rechnungslegung und der Rechnungssteller schuldet die Umsatzsteuer in voller Höhe des Gesamtbetrages.

 

Mein Tipp

Ist auf der Abrechnungsurkunde nicht eindeutig ersichtlich, dass es sich dabei um eine Anzahlungsrechnung handelt, schuldet der Rechnungssteller die Umsatzsteuer in voller Höhe aufgrund des Ausweises in der Rechnung. Um dies zu vermeiden, stellen Sie bitte sicher, dass die Anzahlungsrechnung auch als solche bezeichnet wird.

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Weihnachtsgrüße

Wieder geht ein sehr turbulentes, aber für unser Büro sehr erfolgreiches Jahr zu Ende. Wir haben im ersten Jahr unseres Marktauftritts als Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH unsere wesentlichen Ziele erreicht.

 

Unsere Personalstruktur wurde erfolgreich verbreitert und wir werden auch in Zukunft bemüht sein, alle Leistungen zu Ihrer vollsten Zufriedenheit zu erbringen!

 

In diesem Zusammenhang danken wir Ihnen als Klientin für Ihre Unterstützung.

 

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und viel Erfolg und Gesundheit im Jahr 2018!

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Jahresbeleg der Registrierkasse

Das Ende des Kalenderjahres naht und jeder Unternehmer, welcher bereits eine Registrierkasse in Betrieb hat, muss einen Jahresbeleg der Registrierkasse erstellen. Dieser Beleg ist der Monatsbeleg für Dezember und wie jeder Monatsbeleg ein Nullbeleg. Nur mit diesem Jahresbeleg kann der Manipulationsschutz der Registrierkasse überprüft werden.

 

Wie funktioniert es im Detail?

Schritt 1: Erstellung des Jahresbeleges
  • Erstellen Sie am 31.12.2017 einen Jahresbeleg (=Monatsbeleg Dezember). Dieser kann durch Eingabe des Wertes 0 erstellt werden und muss 7 Jahre aufbewahrt werden.
  • Wenn Ihre Kasse den Jahresbeleg elektronisch erstellt und zur Prüfung an FinanzOnline übermittelt, dann brauchen Sie diesen nicht auszudrucken und aufzuheben.
  • Für die Erstellung des Jahresbeleges ist es unbedingt notwendig, dass Sie eine Signaturerstellungseinheit (=Sicherheitskarte) besitzen.
Schritt 2: Prüfung des Jahresbeleges
  • Die verpflichtende Überprüfung des Manipulationsschutzes kann entweder manuell mit der Belegcheck-App oder automatisch über ein Registrierkasse-Webservice durchgeführt werden.
  • Die Überprüfung hat bis spätestens bis zum 15. Februar 2018 stattzufinden.

 

Erfolgt die Überprüfung nicht, oder nicht rechtzeitig, kann dies als Finanzordnungswidrigkeiten ausgelegt werden. Bei technischen Fragen im Zusammenhang mit der Erstellung des Jahresbeleges wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Registrierkassenhersteller. Bei der Überprüfung des Beleges kann ich als steuerliche Vertretung gerne behilflich sein.

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Was ist neu 2018?

Was ist neu 2018?

 

Für das Jahr 2018 erwartet uns wieder einiges Neues im Bereich der Steuern, Personalverrechnung und Unternehmensrecht. Die wichtigsten Erneuerungen werden in diesem Video zusammengestellt. Sie erfahren etwas zu den Themen:

 

  • Beschäftigungsbonus
  • Angleichung von Arbeitern und Angestellten
  • Echter Dienstnehmer vs. Selbständiger
  • Mitarbeiterbeteiligungen
  • Monatliche Beitragsgrundlagenmeldung
  • Vereinfachte GmbH-Gründung
  • Gewerberecht
  • Forschungsprämie
  • Echtzeitüberweisungen
  • Kryptowährungen
  • Datenschutz
  • Mietvertragsgebühr
  • Flugtickets
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Arbeitszeitaufzeichnungen

Bei den letzten Prüfungen vom Arbeitsinspektorat und der Krankenkasse ist das Thema Arbeitszeitaufzeichnungen immer heißer geworden. Unternehmer, welche die Aufzeichnung nicht, oder unvollständig führen, sind eindeutig in Beweisnotstand. Aber alleine das Führen von Aufzeichnungen ist nicht ausreichend, es müssen die gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf die Arbeitszeiten auch streng eingehalten werden. Da hier jeder Kollektivvertrag eine eigenen Regelung vorsieht, sollte dies immer mit der Personalverrechnung abgeklärt werden.

 

Pflicht zur Aufzeichnung

Sie sind als Arbeitgeber grundsätzlich dazu verpflichtet, die Aufzeichnungen über die Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter zu führen. Diese Aufzeichnung muss neben der Tagesarbeitszeit auch die Ruhezeiten und die Art der Tätigkeit enthalten.

Mit einer entsprechenden Vereinbarung ist es erlaubt, dass die Arbeitnehmer die Arbeitszeitaufzeichnungen selbst führen. Auch in diesem Fall muss der Arbeitgeber jedoch die Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen laufend überprüfen und sich die Aufzeichnung von seinen Mitarbeitern aushändigen lassen.

Sind in einem Betrieb die Pausen fix vorgegeben (z.B. das Schließen eines Geschäftslokales während der Mittagszeit), dann müssen diese in den Aufzeichnungen nicht täglich eingetragen werden.

Arbeitnehmer haben zudem einmal im Monat das Recht auf kostenfreie Übermittlung ihrer Arbeitszeitaufzeichnungen. Die Aufbewahrungsfrist für diese Aufzeichnungen ist jeweils drei Jahre.

 

Mein Tipp

Die Pflicht zur Aufzeichnung kann entfallen, wenn fixe Arbeitszeiten schriftlich mit den Arbeitnehmern vereinbart wurden. Das ist zum Beispiel bei mir im Büro der Fall, wo meine Mitarbeiter Woche für Woche immer zu den gleichen Zeiten im Büro sind.

 

Für sämtliche Fragen zum Thema Arbeitsrecht steht Ihnen wie gewohnt unsere Lohnverrechnungsabteilung zur Verfügung. Seit 1. September gibt es in unserer Kanzlei auch einen Spezialisten, Herrn Mag. Moser Msc, für Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Sollten Sie daher Fragen zu Arbeitszeitaufzeichnungen, ein Muster für die Aufzeichnung benötigen, oder anderen Personalthemen haben, dann steht Ihnen das Team der Birgit Priklopil Steuerberatung GmvH jederzeit gerne unter +43 680 50 39 547 zur Verfügung.

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Geschäftsreisen – Voraussetzungen und wie sich diese steuerlich auswirken

Bei betrieblich veranlassten Reisen (Geschäftsreisen) können Unternehmer unter bestimmten Voraussetzungen Fahrtkosten oder Kilometergelder, sowie Tagesgelder und Nächtigungsaufwendungen als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht und Zusammenfassung über die derzeitigen Voraussetzungen.

Fahrtkosten und Kilometergeld

In die Kategorie Fahrtkosten fallen einerseits Aufwendungen für öffentliche Verkehrsmittel (Bahn, Bus, Flugzeug, etc.), andererseits aber auch Aufwendungen für ein Kraftfahrzeug, wenn es dauernd zu mehr als 50% für betriebliche Zwecke genutzt wird.

Für ein betriebliches Fahrzeug können sämtliche mit dem KFZ zusammenhängende Kosten (Abschreibung, Treibstoff, Versicherung, Service/Instandhaltung, etc.) als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, soweit sie durch Belege nachgewiesen sind. Wird das Fahrzeug auch privat genutzt, ist davon der Privatanteil abzuziehen. Dieser ist am besten durch ein Fahrtenbuch nachzuweisen. Alternativ können in diesem Fall auch die laufend betrieblich gefahrenen Kilometer über das “amtliche Kilometergeld“ abgerechnet werden.

Wenn die betriebliche Nutzung des Fahrzeuges weniger als 50% beträgt und somit das Fahrzeug nicht zum Betriebsvermögen zählt, gibt es nur die Variante, das Kilometergeld für betrieblich bedingte Fahrten geltend gemacht werden.

 

Mein Tipp:

Führen Sie auf jeden Fall ein Fahrtenbuch über Ihre beruflich veranlassten Reisen mit dem PKW. Das Fahrtenbuch sollte folgende Informationen beinhalten: Datum, Kilometerstand am Beginn und Ende der Fahrt, Kilometeranzahl, die Fahrtroute und den genauen Zweck der Fahrt.

 

Diäten

Um Tagesgelder und Nächtigungsaufwendungen steuerlich geltend zu machen, muss es sich um eine betrieblich/beruflich veranlasste Reise handeln. Diese liegt vor, wenn

  • sich ein Unternehmer aus betrieblichen Gründen mehr als 25km von seiner Betriebsstätte entfernt und
  • eine Reisedauer von mehr als 3 Stunden vorliegt und
  • damit kein weiterer Mittelpunkt der Tätigkeit begründet wird.

 

Inlandsreisen

Tagesgelder dürfen mit maximal 26,40 Euro pro Tag (24 Stunden) geltend gemacht werden. Wenn eine Reise länger als 3 Stunden dauert, kann für jede angefangene Stunde ein Zwölftel von 26,40 Euro (2,20 Euro) abgesetzt werden.

Ein Nächtigungsaufwand kann geltend gemacht werden, wenn eine tatsächliche Nächtigung vorliegt und damit Aufwendungen verbunden sind. Mit belegmäßigen Nachweis können die tatsächlichen Kosten der Nächtigung (inkl. Frühstück), berücksichtigt werden. Hat man keinen solchen Nachweis, können auch ohne Nachweis 15 Euro pro Nächtigung pauschal abgesetzt werden.

 

Auslandsreise

Anstelle der 26,40 Euro bei den Inlandsreisen – siehe Kasten links – kann bei Auslandsreisen der in der Reisegebührenvorschrift der Bundesbediensteten für das jeweilige Land vorgesehene Höchstsatz geltend gemacht werden. Das volle Tagesgeld steht dabei für Reisen von  mehr als 11 bis 24 Stunden zu. Auch bei Auslandsreisen, die länger als 3 Stunden dauern, kann für jede angefangene Stunde ein Zwölftel des Auslandtagessatzes herangezogen werden.

Bei Auslandsreisen können  mittels Rechnung die tatsächlichen Nächtigungskosten (inkl. Frühstück) geltend gemacht werden. Ohne Belegnachweis kann der jeweilige in der Reisegebührenvorschrift der Bundesbediensteten für das jeweilige Land vorgesehene Satz  für Bundesbedienstete pro Nächtigung abgesetzt werden.

 

Gemischte Reisen

 

Ab dem Grenzübertritt kommen die jeweiligen Auslandssätze zur Anwendung (Bei grenzüberschreitenden Flugreisen ab dem Abflug!). Von der in Tagen bzw. in Zwölftel umgerechneten Gesamtreisezeit sind die mit den Auslandssätzen verrechneten Tage bzw. Zwölftel abzuziehen und für den verbleibenden Rest steht das Inlandstagesgeld (also 2,20 Euro pro Stunde) zu.

 

Mein Tipp:

Falls Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind und die pauschalen Tagesgelder bei Inlandsreisen geltend machen, können Sie 10% herausrechnen und als Vorsteuer geltend machen. Bei Auslandsreisen ist dies jedoch nicht erlaubt.

 

Sollten Sie Fragen zur steuerlichen Behandlung von Geschäftsreisen haben, stehe ich Ihnen jederzeit gerne unter +43 680 50 39 547 oder per E-Mail unter birgit.priklopil@priklopil.co.at zur Verfügung.

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Einladung zum Vortrag über die Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Datenschutzgrundverordnung tritt am 25.05.2018 in Kraft! Bis dahin müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Um Sie rechtzeitig über notwendige Maßnahmen in Ihrem Unternehmen aufzuklären und Sie für das immer wichtiger werdende Thema Datenschutz zu sensibilisieren, möchten wir Sie hiermit recht herzlich zu unserem kostenlosen Vortrag über die Datenschutzgrundverordnung am 24. Oktober um 18 Uhr im Landgasthaus Sittinger in Frauenkirchen einladen.

Genauere Details entnehmen Sie bitte der Einladung!

Einladung Vortrag DatenschutzgrundVO (DM)

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Vereinsfest im Steuerrecht

Gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Vereine unterliegen grundsätzlich der allgemeinen Steuerpflicht. Allerdings können diese für manche Aktivitäten bzw. Einnahmen steuerlich begünstigt sein.

Geht der Verein einer wirtschaftlichen Betätigung nach, dann werden diese in unentbehrliche Hilfsbetriebe, entbehrliche Hilfsbetriebe und Gewerbebetriebe unterteilt. Ein unentbehrliche Hilfsbetrieb wäre zB der Betrieb einer Sportstätte oder einer Kulturveranstaltung. Entbehrliche Hilfsbetriebe stehen im Zusammenhang  mit dem Vereinszweck, sind aber nicht unbedingt notwendig. Hierunter fällt zB das kleine Vereinsfest welches durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:

  • Das Fest wird im Wesentlichen durch Vereinsmitglieder oder deren Angehörige organisiert und durchgeführt.
  • Die Verpflegung ist grundsätzlich von Vereinsmitglieder zur Verfügung zu stellen und übersteigt ein beschränktes Angebot nicht. Wird die Verpflegung von einem Unternehmer zur Verfügung gestellt, dann ist dieses gesondert zu betrachten.
  • Die Unterhaltungsdarbietung darf nur durch Vereinsmitglieder oder regionalen Künstlern mit einem Stundensatz von maximal € 1.000 durchgeführt werden.
  • In Summe dürfen Veranstaltungen im Jahr maximal 72 Stunden dauern.

Treffen diese Voraussetzungen kumulativ zu, dann liegt ein „kleines Vereinsfest“ vor, welches von der Umsatzsteuer befreit ist und nicht der Einzelaufzeichnungs-, Belegerteilungs- und Registrierkassenpflicht unterliegt.

 

Umsatzsteuerpflicht

Steht bei einer Veranstaltung eines Vereinsfest die Erzielung von Gewinnen für den Verein im Vordergrund, handelt es sich bereits um ein großes Vereinsfest und es besteht für sämtliche Einnahmen aus dieser Veranstaltung die volle Steuerpflicht. Ebenfalls liegt ein entbehrlicher Hilfsbetrieb vor, wenn eine der vorhin aufgezählten Merkmale nicht eingehalten wird. Dies hat zur Folge, dass ab einer Umsatzgrenze von € 7.500 Umsatzsteuer in Rechnung und abgeführt werden muss, wobei auch von Vereinen die Kleinunternehmerregelung bis € 30.000 netto in Anspruch genommen werden kann.

 

Körperschaftsteuerpflicht

Für Verein gilt allgemein die eingeschränkte Körperschaftsteuerpflicht. Diese regelt, dass Gewinne aus entbehrlichen Hilfsbetrieben oder Gewerbebetrieben erst ab einer Grenze (Freibetrag) von jährlich über € 10.000 mit 25 % Körperschaftsteuer zu versteuern sind. Auch hier gibt es einige Besonderheiten, daher ist es unbedingt notwendig, dass sich ein Verein über die steuerlichen Konsequenzen mit einem Steuerberater in Verbindung setzt.

 

Feuerwehren

Zu beachten gilt, dass für Körperschaften öffentlichen Rechts, zB. Feuerwehren, wieder andere Regelungen zur Geltung kommen. Deren Umsätze sind dann umsatzsteuer- und körperschaftsteuerbefreit, wenn die Veranstaltung über das Jahr zusammen höchstens 4 Tage dauert, der Zweck gemeinnützig und die Einnahmen nachweislich für begünstigte Zwecke verwendet wird. Außerdem dürfen Speisen und Getränke bei Veranstaltungen höchstens an 3 Tagen pro Jahr ausgegeben werden.

 

Mitarbeit bei Vereinsfesten

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mitarbeit bei Vereinsfesten. Wenn sich Mitglieder und deren Ehepartner, Kinder oder Eltern unentgeltlich und ohne Verpflichtung zur Verfügung stellen, dann unterliegen diese keiner Pflichtversicherung und müssen nicht bei der jeweiligen Krankenkasse als Dienstnehmer angemeldet werden. Alle anderen Helfer sind verpflichtend anzumelden. Da es jedoch in vielerlei Hinsicht keine im Gesetz festgelegte Regelung zur Anmeldung von Mitarbeitern gibt, ist dies auf jeden Fall mit dem Steuerberater abzuklären.

 

Nähere Informationen und Beratungen bei der geplanten Durchführung eines Vereinsfestes erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch! Vereinbaren Sie unter birgit.priklopil@gmail.com gerne einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.

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