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Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH
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Archives for November 2018

Familienbonus Plus ab 1.1.2019

Ab 1.1.2019 entfällt der Kinderfreibetrag (derzeit € 440,- pro Kind) und auch Kinderbetreuungskosten (derzeit bis € 2.300,- jährlich pro Kind bis zum 10. Lebensjahr) sind nicht mehr steuerlich absetzbar. Diese beiden wegfallenden Begünstigungen haben jeweils die Steuerbemessungsgrundlage gekürzt. Stattdessen gilt ab 1.1.2019 die Regelung des „Familienbonus plus“ und dieser reduziert nicht die Steuerbemessungsgrundlage, sondern gleich direkt die Einkommen- bzw. Lohnsteuer.

 

Details zum Familienbonus Plus

Anspruch auf Familienbonus besteht für jedes Kind im Inland, für das Familienbeihilfe bezogen wird in Höhe von jährlich € 1.500,- (bzw. € 125,- monatlich) bis zum 18. Geburtstag, danach in Höhe von € 500,- jährlich. Der Bonus wirkt sich allerdings nur aus, wenn der in Anspruch nehmende Elternteil auch tatsächlich Einkommen- bzw. Lohnsteuer bezahlt. Das bedeutet, wenn der Elternteil so wenig verdient, dass keine Steuer anfällt (also unter € 11.000,- im Jahr), dann wirkt sich der Bonus bei dieser Person auch nicht aus.

 

Der Familienbonus steht in voller Höhe nur für Kinder im Inland zu. Für Kinder innerhalb der EU bzw. EWR-Raum und Schweiz wird der Familienbonus an das Preisniveau des Wohnsitzstaates angepasst. Für Kinder in Drittstaaten erhalten Steuerpflichtige keinen Familienbonus.

 

Der Familienbonus kann entweder von einem Elternteil allein in voller Höhe geltend gemacht werden oder zu gleichen Teilen zwischen den Eltern aufgeteilt werden. Diese Aufteilung kann auch von getrenntlebenden oder geschiedenen Eltern einvernehmlich so vorgenommen werden. Wird jedoch von einem Elternteil der Großteil der Kinderbetreuungskosten (mind. € 1.000,-) übernommen, stehen diesem 90% des Familienbonus zu, dem anderen nur 10%. Zahlt ein getrenntlebender, unterhaltsverpflichteter Elternteil keinen Unterhalt, steht diesem gar kein Familienbonus zu, der andere kann 100% geltend machen.

 

Bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit kann der Familienbonus entweder in der monatlichen Lohnverrechnung durch den Arbeitgeber berücksichtigt werden oder in der Arbeitnehmerveranlagung beantragt werden. Bei allen anderen Einkunftsarten erfolgt die Beantragung in der Einkommensteuererklärung.

 

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Neuer Umsatzsteuersatz bei kurzfristiger Zimmervermietung

Mit 1.11.2018 wurde der gesetzliche Steuersatz für die kurzfristige Vermietung von Wohnraum (Zimmervermietung) wieder auf den bis 1.5.2016 anzuwendende Mehrwertsteuersatz in Höhe von 10%  herabgesetzt wurde. Bitte dies auf den Rechnungen bzw. im Registrierkassensystem zu ändern.

 

Von der Bundesregierung ist es gedacht, dass der Zimmerpreis für den Konsumenten gleichbleibt und dem Unternehmer somit 3% mehr übrig bleibt, welche im Idealfall für Investitionen aufzuwenden sind.

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Was ist neu 2019

Für das Jahr 2019 erwartet uns wieder einiges Neues im Bereich der Steuern, Personalverrechnung und Unternehmensrecht. Die wichtigsten Erneuerungen werden in diesem Video zusammengestellt. Sie erfahren etwas zu den Themen:

  • Familienbonus Plus
  • Entgeltfortzahlung Kleinbetriebe
  • Arbeitszeitnovelle
  • Besteuerung befristeter Auslandstätigkeiten
  • Befreiungsbescheid bei grenzüberschreitender Arbeitskräfteüberlassung
  • Essensbons und Jobticket
  • Home Office
  • PKW-Sachbezug
  • 10 % auf Beherbergung und Camping
  • Kurzfristige Vermietung umsatzsteuerpflichtig
  • ImmoEst und Hauptwohnsitzbefreiung
  • Advanced Ruling
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Interner Kanzlei Workshop mit Horst Hochstöger von „Die Beraterfabrik“

Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass wir in der vergangenen Woche einen internen Workshop veranstaltet haben, in welcher wir eine gemeinsame Vision für meine Kanzlei erarbeitet haben. Der Workshop wurde geleitet vom Gründer und Geschäftsführer der „Beraterfabrik“ Mag. (FH) Horst Hochstöger. Dabei haben wir in vielen Gruppenübungen die Erfolgsgeschichten der letzten Jahre in Zusammenhang mit der Kanzlei schriftlich festgehalten. Insbesondere hat uns Horst Hochstöger immer wieder darauf hingewiesen, dass wir immer den Nutzen für den Klienten sehen sollen, da dies der wahre Erfolg hinter jeder Geschichte ist.

Im Zuge dieses Workshops ist uns so richtig bewusst geworden, warum wir als Kanzlei bei unseren Klienten geschätzt werden. Dies dadurch, dass wir das Feedback, welches jeder Mitarbeiter in der Kanzlei tagtäglich erhält, zusammengetragen haben.

 

 Damit wir in Zukunft genauso erfolgreich sind, haben wir uns auf einen Leitsatz geeinigt, welchen ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchte:

 „Wir denken lösungsorientiert für unsere Klienten, um ihnen Zeit und Geld zu sparen!“

 

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