Skip to main content Skip to search
Birgit Priklopil Steuerberatung GmbH
+43 2172 27 600
birgit.priklopil@priklopil.co.at

Archives for November 2016

Handy-Signatur & Bürgerkarte

Was ist die Handy-Signatur?

Mit der Handy-Signatur können Sie einfach, schnell und kostenlos Ihre Identität im Internet nachweisen.

Beim Anmelden für Services oder als Unterschrift nutzen Sie die Handy-Signatur ganz ähnlich wie Ihre Anmeldung beim e-Banking. Alles was Sie dafür benötigen, ist ein empfangsbereites Mobiltelefon.

Die Aktivierung und die Nutzung der Handy-Signatur sind kostenlos.

 

Das kann die Handy-Signatur

Die Handy-Signatur ist Ihre rechtsgültige elektronische Unterschrift im Internet. Sie ist der handgeschriebenen Unterschrift gleichgestellt. Das Mobiltelefon ist auch Ihr virtueller Ausweis, mit dem Sie Dokumente oder Rechnungen digital unterschreiben können.

Aktivierung und Verwendung der Handy-Signatur sind vollkommen kostenlos. Sie erlaubt Ihnen einen komfortablen Einstieg in zahlreiche Internetdienste von Verwaltung und Wirtschaft, z.B.:

  • Online Amtswege, wie FinanzOnline, Versicherungsdatenabfrage, Neues Pensionskonto, Strafregisterauszug
  • Elektronisches Postamt: Sie bekommen (Behörden-)Post sicher elektronisch zugestellt.
  • PDF signieren
  • Datentresor
  • und vieles mehr…

 

Handy-Signatur & Bürgerkarte

Die Bürgerkartenfunktion ist in zwei Formen verfügbar:

  • Handy-Signatur: Zur Nutzung der Handy-Signatur ist ein empfangsbereites Mobiltelefon notwendig. Die Handy-Signatur funktioniert mit allen Mobiltelefonen und ist kostenlos.
  • Karte mit aktivierter Bürgerkartenfunktion: Sie können die Bürgerkartenfunktion beispielsweise auf Ihrer e-card aktivieren. Zur Verwendung einer Karte mit aktivierter Bürgerkartenfunktion benötigen Sie ein Kartenlesegerät.

Beide Formen der Bürgerkarte können als rechtsgültige Unterschrift im Internet verwendet werden, sie sind der handgeschriebenen Unterschrift gleichgestellt. Sowohl das Handy und die aktivierte e-card sind auch Ihr virtueller Ausweis, Sie können sie also im Web so verwenden, wie zum Beispiel Ihren Führerschein oder Ihren Reisepass. Sie können damit aber auch Dokumente oder Rechnungen digital signieren.

Unabhängig von der Form der Bürgerkarte bietet Ihnen diese zahlreiche Vorteile:

  • Kostenfreie Nutzung: Die Nutzung von Handy-Signatur und e-card als Bürgerkarte sind völlig kostenlos.
  • Zeitersparnis: Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können Amtswege rasch und einfach über das Internet erledigen
  • Hohe Sicherheit: Ausschließlich die korrekte Kombination der beiden Faktoren Wissen (PIN bzw. Passwort) und Besitz (e-card bzw. Handy) ermöglicht eine erfolgreiche Anmeldung (Login) an einem Service oder eine elektronische Unterschrift.
  • Datenschutz: Kryptographische Verfahren verhindern den zentralen Zugriff auf sensible Daten.
  • Komfort: E-Services von Verwaltung und Wirtschaft können mit der gleichen Methode genutzt werden, die unzähligen Benutzerkennungen sind damit Vergangenheit.

 

Aktivieren der Handy-Signatur

Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Handy-Signatur gratis zu aktivieren. Alle Möglichkeiten der Aktivierung sind im Folgenden angeführt.

  • Online-Aktivierung mit bestehender Bürgerkarte

    Voraussetzung: aktivierte Bürgerkarte (Handy-Signatur oder e-card als Bürgerkarte)
    Information: Dauert nur wenige Minuten
    Online-Aktivierung

  • Aktivierung über FinanzOnline

    Voraussetzung: FinanzOnline-Zugang
    Information: Einige Tage Wartezeit auf Bestätigungs-Brief
    FinanzOnline

  • Aktivierung über Postserver und BANKIDENT (derzeit bei Bank Austria)

    Voraussetzungen: Die Aktivierung der Handy-Signatur ist für Kundinnen und Kunden der Bank Austria kostenlos möglich, sofern diese über ein über BANKIDENT verifiziertes Postfach bei Postserver verfügen.
    Information: Identifizierung erfolgt über BANKIDENT bei Bank Austria.

  • Aktivierung mit Onlinebanking (z.B. via BriefButler.at)

    Voraussetzung: Online-Banking
    Einmalige Aktivierungsgebühr von 3,00 Euro
    Information: Identifizierung erfolgt über Online-Banking, einige Tage Wartezeit auf Bestätigungs-Brief
    BriefButler

  • Persönliche Aktivierung in einer der Registrierungsstellen oder Finanzämter in ganz Österreich

    Voraussetzung: Amtlichen Lichtbildausweis und Mobiltelefon mitbringen
    Information: Die Aktivierung wird von speziell ausgebildeten Mitarbeitern durchgeführt und ist in wenigen Minuten erledigt.
    Liste der akzeptierten Lichtbildausweise
    Liste der Registrierungsstellen
    Liste der Finanzämter

  • Persönliche Aktivierung für SchülerInnen und Bedienstete an Schulen

    Voraussetzungen: Mindestalter 14 Jahre, Wohnsitz in Österreich
    Antrag zur Aktivierung

  • Aktivierung über Post.at

    Voraussetzungen: Registriertes Benutzerkonto für das Web-Portal der Österreichischen Post AG
    Weitere Informationen zur Aktivierung

Quelle: www.buergerkarte.at
Read more

Wie Sie zum Jahresende Steuern sparen!

Vor dem Jahreswechsel ist die Belastung bei jedem sehr groß. Vieles muss unbedingt noch vor dem 31.12. erledigt werden (für Bilanzierende gilt dies, wenn sich das Wirtschaftsjahr mit dem Kalenderjahr deckt). Trotzdem sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um die Steuersituation nochmals zu überdenken.

STEUERTIPPS

 

1. Steuerstundung (Zinsgewinn) durch Gewinnverlagerung bei Bilanzierern

Eine Gewinnverschiebung in das Folgejahr bringt immerhin einen Zinsgewinn durch Steuerstundung. Im Jahresabschluss sind unfertige Erzeugnisse (Halbfabrikate), Fertigerzeugnisse und noch nicht abrechenbare Leistungen (halbfertige Arbeiten) grundsätzlich nur mit den bisher angefallenen Kosten zu aktivieren. Die Gewinnspanne wird erst mit der Auslieferung des Fertigerzeugnisses bzw. mit der Fertigstellung der Arbeit realisiert (Anzahlungen werden nicht ertragswirksam eingebucht, sondern nur als Passivposten).

Daher: Die Auslieferung des Fertigerzeugnisses – wenn möglich – mit Abnehmern für den Jahresbeginn 2017 vereinbaren. Arbeiten sollten erst mit Beginn 2017 fertig gestellt werden. Die Fertigstellung muss für das Finanzamt dokumentiert werden.

2. Glättung der Progression bzw. Gewinnverlagerung bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern

Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern gilt grundsätzlich das Zufluss-Abfluss-Prinzip. Dabei ist darauf zu achten, dass grundsätzlich nur Zahlungen ergebniswirksam sind (den Gewinn verändern) und nicht der Zeitpunkt des Entstehens der Forderung oder Verbindlichkeit, wie dies bei der doppelten Buchhaltung (= Bilanzierung) der Fall ist. Unter Umständen kann es bei der Einkommensteuerprogression Vorteile bringen, – wenn möglich – Einnahmen erst 2017 bzw. anfallende Ausgaben schon 2016 zu tätigen. Beim Zufluss-Abfluss-Prinzip ist insbesondere für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben (z. B. Löhne, Mieten, Versicherungsprämien, Zinsen) die fünfzehntägige Zurechnungsfrist zu beachten.

Beispiel: Die Mietzahlung für Dezember 2016, die am 15.1.2017 bezahlt wird, gilt aufgrund der fünfzehntägigen Zurechnungsfrist noch im Dezember 2016 als bezahlt.

3. Gewinnfreibetrag bei Einzelunternehmen und betrieblicher Mitunternehmerschaft

Der Gewinnfreibetrag besteht aus zwei Teilfreibeträgen. Das sind der Grundfreibetrag und der investitionsbedingte Freibetrag.

Wird nicht investiert, so steht natürlichen Personen (mit betrieblichen Einkünften) jedenfalls der Grundfreibetrag in Höhe von 13 % des Gewinns zu, höchstens aber bis zu einem Gewinn von € 30.000,00 (maximaler Freibetrag € 3.900,00). Übersteigt der Gewinn € 30.000,00, kann ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag hinzukommen, der davon abhängt, in welchem Umfang der übersteigende Freibetrag durch Investitionen im jeweiligen Betrieb gedeckt ist.

4. Erwerb von geringwertigen Wirtschaftsgütern

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 400,00 können im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Daher sollten Sie diese noch bis zum Jahresende anschaffen, wenn eine Anschaffung für (Anfang) 2017 ohnehin geplant ist.

Hinweis: Bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern ist die Verausgabung maßgeblich.

5. Halbjahresabschreibung für kurz vor Jahresende getätigte Investitionen

Eine Absetzung für Abnutzung (AfA) kann erst ab Inbetriebnahme des jeweiligen Wirtschaftsgutes geltend gemacht werden. Erfolgt die Inbetriebnahme des neu angeschafften Wirtschaftsgutes nach dem 30.6.2016 und bis zum 31.12.2016, steht eine Halbjahres-AfA zu.

6. Umsatzgrenze für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer

Die Umsatzgrenze für Kleinunternehmer liegt bei € 30.000,00 (Nettoumsatz). Für diese Grenze sind die steuerbaren Umsätze relevant. Ist gegen Jahresende diese Grenze nahezu ausgeschöpft, kann es Sinn machen, den Zufluss von Umsätzen, wenn möglich in das Folgejahr zu verschieben, um nicht den Kleinunternehmerstatus zu verlieren. Einmal in fünf Jahren kann die Umsatzgrenze um 15 % überschritten werden.

7. Ertragsteuerfreie (Weihnachts-)Geschenke und Feier für Mitarbeiter

Betriebsveranstaltungen, wie beispielsweise Weihnachtsfeiern, sind bis zu € 365,00 pro Arbeitnehmer und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Geschenke sind innerhalb eines Freibetrages von € 186,00 jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Bargeschenke sind allerdings immer steuerpflichtig.

8. Spenden

Spenden aus dem Betriebsvermögen dürfen 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres nicht übersteigen. Wenn im nächsten Jahr höhere Einkünfte erwartet werden, kann es daher günstiger sein, eine Spende auf Anfang 2017 zu verschieben.

9. Verminderten Sachbezugswert für Dienstwagen sichern

Der Sachbezug für die Privatnutzung von Firmenfahrzeugen beträgt 2 % der Anschaffungskosten pro Monat – maximal € 960,00. Bei geringeremCO2-Ausstoß kann ein verminderter Sachbezugswert von 1,5 % (maximal € 720,00) angesetzt werden. Der CO2-Ausst0ß-Grenzwert für 2017 angeschaffte Fahrzeuge beträgt 127 g/km. Für Neuanschaffungen im Jahr 2016 gilt noch ein Grenzwert von 130 g/km. Bei Elektrofahrzeugen ist kein Sachbezug anzusetzen.

Quelle: Klienten-Info 11/2016
Read more

Steuertermine November 2016

Am 15. November 2016 sind folgende Abgaben fällig:

  • Umsatz­steuer Voraus­zahlung für September 2016;
  • Normverbrauchs­abgabe für September 2016;
  • Elektrizitäts-, Erdgas- und Kohle­abgabe für September 2016;
  • Werbe­abgabe für September 2016;
  • Kapitalertrag­steuer gemäß § 93 Abs 3 iVm § 96 Abs 1 Z 3 EStG für September 2016;
  • Kraftfahrzeug­steuer für das 3. Quartal 2016;
  • Lohnsteuer für Oktober 2016;
  • Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichs­fonds für Familienbeihilfen für Oktober 2016;
  • Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag für Oktober 2016;
  • Kommunal­steuer für Oktober 2016;
  • Einkommen­steuer Voraus­zahlung für das 4. Quartal 2016;
  • Körperschaft­steuer Voraus­zahlung für das 4. Quartal 2016;
  • die Abgabe von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben;
  • die Boden­wertabgabe für das 4. Quartal 2016.
Read more